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Der 16. Weltkongress für Philosophie

Volume 3, 1983
Sektions-Vorträge II - Résumés des sections II - Section Papers II

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referate / discours / lectures

81. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Klaus Oehler

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Der Ausgangspunkt des Pragmatismus als einer Theorie der Bedeutung ist die Betrachtung der Zeichen unter dem Aspekt ihrer praktischen Konsequenzen. Dieser inzwischen zu einer Allgemeinen Theorie der Zeichen weiterentwickelte Ausgangspunkt gestattet es, den Begriff pragmatistischer Rationalität praziser zu formulieren als bisher. Das geschieht durch die Anwendung der Theoretischen Semiotik auf die Erkenntnistheorie. Für den Aufbau einer semiotischen Erkenntnistheorie erweist sich die Systematik des relationslogischen Zeichenbegriffes als unentbehrlich.
82. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
M. E. Omeljanovski

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Sinnliche Erkenntnis die ein Aufgangspunkt in der experimentellen Untersuchung der physischen Großen ist, geht als notwendige Komponenten in die exakte Messung ein. In Physik ist Mathematik ihr systematisierender Anfangspunkt und - neben der Erfahrung - Quelle ihrer Begriffe, Erwägungen werden ausgesprochen, denen zufolge physische Begriffe erscheinen als synthetisches Ergebnis der sinnlichen und abstrakten Erkenntnis. Es wird grundlegende Bedeutung der Konzeption N. Bohrs aufgedeckt, die Unmöglichkeit der Beschreibung von Experimenten ohne Anwendung der klassischen Begriffe besagt.
83. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
H. Opitz

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Die von den modernen Wissenschaften vertretene Konzeption wissenschaftlicher Rationalität wird in ihrem Verhältnis zur Gesellschaft untersucht. Dabei werden Vorraussetzungen und Bedingungen erörtert, die für eine rationale Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens, vor allem die bewußte Beherrschung der Gesellschaftsgesetze unerläßlich sind. Unter sozialistischen Verhältnissen finden die modernen Wissenschaften in der dem Sozialismus immanenten Rationalität ihr Korrelat.
84. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
E. Palafox Marquées

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The schematic outline of man's evolution: Australopithecus - Pithecanthropus - Meanderthal-Homo sapiens, is disarticulated. Man is not the product of accident or chance, he is sought out by evolution: man begins to exist from the moment the point of inflection is reached on the evolutionary curve in which the incarnated spirit presents itself in matter. Darwinism is still insufficient to explain biological evolution and the origin of man. Man appears dialogically when matter, created and evolutionized, has reached the convenient or adequate prototype.
85. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Ryszard Panasiuk

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Die Geschichte des europäischen Denkens kann als Prozeß betrachtet werden, in dem das axiologische Absolute einer Destruktion unterliegt und durch den nach der modernen Naturkunde naturalistisch aufgefaßten Kosmos ersetzt wird. Der Mensch, sofern er als freies, moralisches Sein begriffen wird, ist seitdem der Welt als einer deterministischen Realität ohne Wert und Sinn gegenübergestellt. Wenn Marx an diese Konzeption anknüpft, versucht er die Vorstellung einer Einheit von Mensch und Welt zu vermitteln, indem er auf die Rolle der sinnschaffenden Aktivität des Menschen in dessen Umgebung hinweist, die durch seine Arbeit zur Geltung gebracht wird.
86. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
M. Parnjuk

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Im Vortrag wird die Weltanschauung als eine einheitliche, synthetische Gesamtheit der verallgemeinerten Ideen und Ansichten des Menschen über die Welt und seine Stelle in der letzten, als ein Ergebnis der Aneignung von der praktischen Erfahrung und geistigen Kultur der Menschheit betrachtet, die Philosophie und Wissenschaftals ein Ergebnis der Erkenntnistatigkeit. Die Philosophie stellt ein theoretisch ausgearbeitetes systematisiertes Wissen von den Universalgesetzen des Seins und Bewustseins dar.
87. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Howard L. Parsons

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The hominid and human method of survival is impelled by need and proceeds through observation, hypothesis, interaction with environs, and fulfillment of need. Scientific method develops this, alternating and uniting theory and practice. Its cognitive aim is the unity of all human knowledge, presupposing the interconnectedness and unity of all things. Historical practice confirms this interconnectedness, aiming at fulfilling human need in an inclusive way in cognition and practice. Scientific Service of human needs implies Service to all such needs in a universal practice—e.g., it must connect the truth about human hunger with the truth about its causes in dass Systems and the struggle to remove the causes. Science so defined is human Science.
88. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Tadeusz Pluzański

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89. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
V. N. Porus, B. N. Pyatnitsyn

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A method of logical modelling in mathematics is described, which provides an explication of the significance of value factors in the growth of knowledge. The paper reveals the methodological significance of this approach and illustrates an application of the resulting model to the evaluation of knowledge growth, mainly in mathematics and the theory of Probability. The authors consider this approach to be instrumental in revealing some important rational aspects in scientific revolutions.
90. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Bernhard Rang

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Zur Klärung von Sinn und Grenzen naturwissenschaftlicher Rationalität in der Spätphilosophie Husserls :Die Grundbestimmungen der Husserlschen Spätphilosophie zum Verhältnis von Wissenschaft und Lebenswelt werden analysiert. Es wird gezeigt, in welcher Weise Husserl die Methode der neuzeitlichen Naturwissenschaft auf die Lebenswelt bezieht und in deren Bodengeltung eine Grenze des naturwissenschaftlichen Rationalitätsanspruchs aufgedeckt hat.
91. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Augustin Riska

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Russell's position on knowledge by acquaintance with particulars and universals, as expressed by him in the 1910's, is critically examined by focusing on the Problem of naming. An auxiliary employment of language-games shows that, contrary to Russell's assumptions, even the "purest" acquaintance cannot function without knowledge by description, i.e., without stating propositions about the object of acquaintance (whatever its nature).
92. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Enrique Rivera de Ventosa

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HEGELs Phänomenologie des Geistes stellt den dialektischen Aufstieg des Bewußtseins in einer Reihe von Stufen und Gestalten bis zum absoluten Wissen dar. Im Referat werden einleitend die grundlegenden Thesen des Werkes betrachtet. Dann folgt eine Diskussion des Themas: Bedeutung der Mathematik, der empirischen Wissenschaften und des absoluten Wissens bei HEGEL. Trotz der Evidenz ihrer Erkenntnisse ist die Mathematik nicht imstande, in die wahre Wirklichkeit des Werdens, in das Leben des Geistes einzudringen. Die Erfahrungswissenschaft - das "Reich der Gesetze" - wird in die Philosophie aufgenommen; aber die Erfüllung im "absoluten Wissen" ist dem menschlichen Geist unmöglich.
93. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Tom Rockmore

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There is a problem concerning knowledge of man. The attempt to grasp man is necessarily circular, since man is both subject and object of knowledge. The various Sciences can furnish data about man, but cannot resolve the problem, since they must presuppose a view of man as a condition of their elaboration. Philosophy, which can provide a general theory of man, has frequently subordinated the problem of subjectivity to logically-prior epistemological considerations. The result has often been a view of man as a rational being which is at variance with ordinary experience. A possible approach to the problem is to formulate a general view of man in terms of the kind of experience of which man is capable.
94. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Hans H. Rudnick

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"Poetry and Science: Indicators of Differing Sociocultural Concern" argues on the background of historical, intellectual, literary, and sociological evidence that poetry and Science reflect two different modes of human intellectual activity. Both activities are seen to be vital to sound, orderly, and responsible cultural development. If one of the two concerns is achieving predominance over the other on its own terms, the cultural environment is ailing.
95. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
K. M. Sawadskij, E. I. Koltschiskij

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Die aktualistische Methode war Grundlage aller historischen Forschungen in der Naturwissenschaft. Es gibt keine andere Methode für die Kausalerklärung der organischen Evolution der Vergangenheit. Der Erfolg in der Anwendung dieser Methode wird von der Genauigkeit und der Qualität der extrapolierten Kenntnisse, von dem Vorhandensein der Fossilien, von der Fähigkeit des Lebens, die Information uber die Vergangenheit selbst zu wahren, abgehängt. Deshalb gibt es verschiedene Formen der aktualistischen Methode.
96. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Horst Seidl

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Das heute diskutierte Problem der Selbstbeziehung des modernen Subjekt-, Ich-Bewustseins (von Descartes bis Hegel) verweist auf ein nicht-ichhaftes Bewußtsein als seine Bedingung. Dieses läßt sich, in Rückbesinnung auf erkenntnistheoretische Aussagen bei Aristoteles und Thomas v. Aqu., als ein Mitwissen des Subjekts vom Sein aller Dinge und seiner selbst verstehen, in welchem es nicht nur die Dinge gegenwärtig hat, sondern auch sich selbst unmittelbar gegeben und bei sich selbst ist.
97. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
V.S. Semenov

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In the correlated development of man and society major importance is attached to the revelation of human entity which includes five basic components. It comes up as a many-sided, active and self-revealing entity. Scientific and technological progress exerts a complex and contradictory influence upon human entity-thus resulting in a multiple choice in the course of social praxis. Close interconnection and coordination between the development of the man and the development of society is of primary importance for coordinating scientific and technological progress and integral development of the man.
98. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Yu. Shkolenko

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The global problems, which are connected with correlation of society and nature, are soluble by means of scientific-technological revolution. These means can facilitate the progress of the System society-nature and of each its component. In their turn, the ways of solving the global problems are those of further development and concretisation of STR directions. These processes occuring in the sphere of social being, cause a reformation of the world outlook and that is expressed in its "ecologization", "cosmization" and "globalization".
99. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
N. I. Shukow

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100. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Rudolf Síma

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Natur und soziale Welt und die Praxis ihrer Umwandlung waren und sind entscheidende Determinanten der Problematik des Menschen. Auf der Grundlage der Erfindungen auf dem Gebiet moderner Biologie treten neue Abwandlungen des Biologismus hervor, die Illusionen über die Lösung der Probleme des Menschen und der Gesellschaft durch biologische Mittel Vorschub leisten. Der Mensch jedoch ist ein praktisches biosoziales Wesen. Von entscheidender Bedeutung für die Existenz des Menschen ist nicht das Biologische, sondern die soziale Aktivität und die Vererbung.