Displaying: 121-127 of 127 documents

0.063 sec

121. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Önay Sözer Die Überwindung der wissenschaftlichen Rationalität und ihre Probleme
abstract | view |  rights & permissions
Der Kern der husserlischen Überwindung der wissenschaftlichen Rationalitaet ist die Aufhebung der philosophischen Naivitaet und die hermeneutische Rückkehr zur subjektiven Lebenswelt. Die Variationsmethode Husserls zur Erörterung der lebensweltlichen Wahrheitsidee wurzelt in einer kommunikativen Rationalitaet. Wird aber das Problem der Ideologien und der praktischen Philosophien Thema, so steht der Sinn dieser kommunikativen Rationalitaet in Präge. Die Verwirklichung der praktischen Kommunikation der Lebenswelten ist eine notwendige Voraussetzung für die Variationslehre.
122. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Ivan Soll The Unconscious and the Pre-reflective Cogito
abstract | view |  rights & permissions
In this essay I critically examine Jean-Paul Sartre's theory, that all consciousness not only must have an object (i.e., must be conscious of something) but also must always be self-aware, that a self-conscious "pre-reflective cogito" accompanies all consciousness. I attempt to show (1) how this doctrine is meant to support Sarte's general rejection of the possibility of unconscious mental processes and (2) that Sartre's arguments for the presence of such a self-conscious "pre-reflective cogito" in all consciousnesses are unsound.
123. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Pawel S. Schkurinow Die methodologische Analyse de gegenwärtigen Pluralismus
abstract | view |  rights & permissions
Der gegenwärtige Pluralismus ist eine sehr komplizierte ideell theoretische Erscheinung. Seine klassischen Formen sind durch die Epoche der freien Konkurrenz herforgebracht. Unter den Bedingungen des Gegenwärtigen Kapitalismus entstehen viele konzeptuelle Gebilde des gnosseologisohen, soziologischen und ideologischen Pluralismus. Die Beschränktheit der Deutung quanten-mechanischen Weltbildes sowie der Paradoxen, von der Mengenlehre und der Relatiwitätstheorie, von mehrwertiger Logik und der strukturellen Methode, Empirismus und Eklektik sind die Quellen der pluralistischen Orientierung und der pluralistischen Auffassung. Der dialektisch-materialistische Monismus ist die reale Alternative des gegenwärtigen Pluralismus.
124. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Josef Stallmach Die Wissenschaft denkt nicht
abstract | view |  rights & permissions
Das "anstößige” Wort Heideggers gibt den Anstoß, dem Verhältnis von Wissenschaft und Denken nachzufragen, dabei aber besonders die Frage, was eigentlich Denken heißt, zu stellen, Diese Wird unter 3 Rücksichten behandelt: 1. Denken erschöpft sich nicht im Berechnen, auch nicht im begreifenden Subsumieren von "Fällen” unter Gesetze, sondern ist wesentlich auch verstehendauslegendes "Andenken” an das "Ereignis". 2. Zum entfalteten Denken gehört nicht nur Gegenstandsintention, sondern auch Reflexion auf deren Bedingungen Und Voraussetzungen. 3. Denken ist letztlich Seinsdenken, nicht nur Vorstellen von Seiendem.
125. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Wolfgang Strobl Mathematische Strukturen in der physikalischen Wirklichkeit
abstract | view |  rights & permissions
Die Erfolge der mathematischen Weltaüffassung sind nur zu verstehen , well damit ein wesentlicher Grundzug der Wirklichkeit begriffen wird, nämlich ihr strukturell-rationaler Auf hau. Die mathematisch formulierbaren Baturgesetze sind eine Entdeckung - und keine Erfindung - des Geistes. Zur Erläuterung werden drei geschichtliche Beispiele diskutiert, vom 14. Jh. bis zur Gegenwart. Die Schlußfolgerung ist: Die drei Arten der energetischen Felderi die wir heute kennen: das elektromagnetische, materielle und gravltatorlsche Feld, sind die neuen Repräsentanten der "Universalia in re".
126. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Demetrios Theraios Zur Rationalitat des christlichen Glaubens
abstract | view |  rights & permissions
Von der Spätphilosophie M.Heideggers ausgehend versucht der Werf. die griech. Termini logos und pistis, den 1. anhand des altgriech Epos, den 2. am Beispiel der Definition von Hebr. 11,1, in ihrem etymologischen - und dadurch eben ontologisch relevantesten Sinn zu erschliessen. Logos hat im griechischen Epos meistens die Bedeutung der listigen, sogar lügnerischen Rede, denn er dient dem fcweck, die göttliche Dimension des Seins vor dem zukunftgerichteten, vorwärtsstrebenden Frevel des Menschen zu hüten. Wahrer logos, dagegen, verweist ständig auf vergangenes. Das Wesen der christlichen pistis wird darin gesehen, dass sie diesen wahren logos in der Person Jesu Christi erkennt.
127. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Hans Titze Grenzen der Rationalität und Möglichkeiten ihrer Überschreitung
abstract | view |  rights & permissions
Zur Rationalität gehört die Logik, dis als insgesamt synthetisch angesehen wird, ferner der löckenlose faktische Zusammenhang. Löcken in Zusammenhang und unbeweisbare Axiome deuten auf Irrationalität hin. Unwissenschaftliche Rationalität entsteht durch spekulative Annahme von Axiomen. Widerspruchsfreiheit ist Bedingung der Realität und gilt auch im Irrationalen. Zum Erkennen gehören drei existentielle Fähigkeiten: Begriffe, Anschauungen und Einfühlung. Unterschiedliche Bewertung ist unzulässig. Überschreitung des Rationalen führt auch zur Metaphysik. Auf drei Vorschläge einer wissenschaflichen Metaphysik, die von H. Scholz, von Hegel und von Husserl wird hingewiesen, von denen der letzte als beste Lösung agesehen wird.